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Damen und Herren beenden WM nach starken Leistungen

Do 08.02.2018 11:49
Autor: Swiss Hockey

Eine tolle WM in Berlin ist für die Schweizer Teams zu Ende

Danke an beide Teams für die tollen Leistungen und an die vielen Schweizer Fans in der Halle. Es waren fast Heimspiele für unsere Teams. Sicherlich nach den Deutschen der stärkste Fanblock an der WM. Die Teams danken für diese fantastische Unterstützung!

Damen verlieren ebenfalls im Viertelfinale gegen die Ukraine 3 : 8

Es lief nicht wie gewünscht. Trotz einer in der ersten Halbzeit überlegenen Schweizer Mannschaft reichten die Tore von Steffi Wälti (2) und Linda Haussener nicht zum Erreichen des Halbfinales. In der zweiten Hälfte fehlte die Kraft, um die physisch stärkeren Ukrainerinnen zu besiegen.

Herren verlieren das Viertelfinale trotz starker Defensivleistung gegen Deutschland mit 0 : 3

Trotz tollem Kampfgeist und starker Defensivleistung reichte es nicht, Deutschland in echte Bedrängnis zu bringen. 3 Kurze Ecken und einige hochkarätige Chancen konnten nicht verwertet werde. So blieb es beim tollen Erlebnis, vor der riesigen Kulisse in der Max Schilling Halle eine gute Leistung abgegeben zu haben. Die grosse Schweizer Zuschauerkolonie feierte ihr Team trotz Niederlage.


Auch die Damen erreichen das Viertelfinale durch einen klaren 4 : 0 Erfolg über Kasachstan 

Geduldiges warten war erfolgreich. Gegen eine tief stehende Mannschaft aus Kasachstan gingen die Schweizerinnen mit 1 : 0 in der 14 Minute durch Karin Bugmann in Führung. 2 : 0 und 3 : 0 durch kurze Ecken von Alex und Steffi Wälti (27. und 29. Minute) und der Schlusspunkt dann in der 23. Minute durch ein schönes Tor von Tamara Trösch. Jetzt warten morgen im Viertelfinale die Ukrainerinnen auf die Schweizer Damen. Alles ist möglich!

Herren sind im Viertelfinale gegen Deutschland heute um 20.00 (live in Sport1) 

In einem atemberaubenden Spiel sicherten sich die Schweizer Herren durch ein 2 : 2 gegen den amtierenden Europameister Österreich den Einzug ins Viertelfinale. Nach der 1 : 0 Führung per Ecke durch Yves Morard konnten die Österreicher mit 2 : 1 in Führung gehen. Ebenfalls durch Kurze Ecke erzielte Flo Feller dann 6 Minuten vor Schluss den Ausgleich. Dank toller Paraden von Lars Kleikemper und einer sensationellen Mannschaftsleistung brachten die Schweizer das Unentschieden über die Zeit. Der Punkt rechte zum erreichen des Viertelfinales heute Abend um 20.00 (live auf Sport 1). Alle freuen sich auf das Aufeinandertreffen mit Deutschland vor ausverkauftem Haus.

 

Herren verlieren gegen Belgien 0 : 2

Leider reichte gegen den Vizeeuropameister eine gute defensive Performance nicht, da die herausgespielten Chancen aus dem Spiel und die Kurzen Ecken nicht verwertet werden konnten. Hoffen auf einen Punkt morgen gegen Österreich. 


Damen gewinnen ihr Spiel gegen USA auch mit 3 : 1

Durch eine konzentrierte Defensivleistung gewinnen die Damen gegen die USA mit 3 : 1. Ganz tolle Leistung des ganzen Teams. Tore 1 : 0 Steffi Wälti (Kurze Ecke, 2 : 0 Sofie Stomps, 3 : 0 Alex Wälti abgegebene Ecke).

 

Herren gewinnen gegen Süd Afrika mit 3 : 1 

Die Herren konnten am Donnerstag an die Leistung des vorherigen Tages anknüpfen und  schlagen Süd Afrika verdient mit 3 : 1. Vor allem die konsequente Defensivarbeit wurde belohnt. Zwei Ecken und ein Fieldgoal durch Yves Morard brachten die Schweizer 3 : 0 in Führung, bevor die Süd Afrikaner ohne TW auf 1 : 3 verkürzen konnten. Lars Kleikemper bot wieder eine tadellose Leistung im Tor der Schweizer, und half so den Sieg über die Zeit zu bringen. 


Auch die Damen mit dem ersten Sieg beim 3 : 0 gegen Polen gut im Rennen Richtung Viertelfinale

In einem spannenden Spiel waren die Schweizerinnen das ganze Spiel konzentriert und konsequent. Durch eine tolle Defensivleistung quasi ohne Fehler und exzellente Konter gaben sie den Polinen nur wenig Chancen. Auch eine sechste Feldspielerin schon 10 Minuten vor Schluss nutzte ihnen nicht. Hilflos scheitern sie ein ums andere Mal an der Schweizer Defensivfestung. Tore: Steffi Wälti, Sofie Stomps und Tamara Trösch

 

Herren mit tollem Kampf zum 3 : 1 Sieg über Russland

Wie verwandelt im Vergleich zum ersten Spiel präsentierte sich die Schweizer Herrennationalmannschaft gegen Russland. Hoch konzentriert und mit aggressivem Kampf kauften sie den Russen den Schneid ab. Auch die 1 : 0 Führung der Russen und ein verschossener Siebenmeter konnten sie am Abend nicht aus dem Rhythmus bringen. Durch Tore von Yves Morard zum 1 : 1, eine abgegebene Ecke durch Flo Feller zum 2 : 1 und das 3 : 1 durch Martin Greder ins leere Russische Tor gelang der erste Sieg an dieser WM. Matchwinner war in diesem kampfbetonten Spiel zu guter Letzt aber auch Lars Kleikemper, der in Hochform mit spektakulären Paraden den Sieg erst ermöglichte.

Auch die Herren verlieren das erste WM Spiel gegen den Iran mit 1 : 5
Nach einem guten und spannenden Beginn konnte die Schweiz nach 8 Minuten das 1 : 0 durch Manuel Keller erzielen. Auch als die Iranis dann bis auf 3 : 1 in Führung gingen, spielten die Schweizer bis hierhin gut mit. Dann riss der Faden und auch hochprozentige Chancen konnten nicht verwandelt werden. 6 Minuten vor Ende wurde der Torwart durch einen 6ten Feldspieler ersetzt. Aber auch dies leider ohne Torerfolg. Wir können es besser - und hoffen auf das nächste Spiel!
Ecken Schweiz: 2 (0 Tore), Iran: 4 (1 Tore)

Damen verlieren im ersten Spiel der WM gegen den amtierenden Titelverteidiger Holland mit 2 : 5
Nach dem sensationellen 3 : 2 Erfolg gegen die Holländerinnen an der EM vor 2 Wochen in Prag reichte es diesmal trotz gutem defensiv Spiel und einigen Chancen leider nicht.
Torschützin für die Schweiz: 2 x Steffi Wälti mit kurzen Ecken
Ecken Holland: 6 (2 Tore), Schweiz: 3 (2 Tore)

Damen verlieren auch das zweite Spiel gegen Belarus 1 : 5 - aber noch ist alles drin!
Im zweiten Spiel des Tages konnten die Damen gegen Belarus lange mithalten. Nach dem Pausenrückstand von 0 : 2 gelang der Anschlusstreffer zum 1 : 5 durch eine Kurze Ecke von Stefanie Wälti in der 36. Minute allerdings zu spät. Nach den beiden schweren Spielen von heute gegen die sichtlich stärkten Teams der Gruppe bleibt aber die Hoffnung auf das Erreichen des Viertelfinale bestehen.
Ecken Belarus: 4 (1 Tore), Schweiz: 2 (1 Tore)

Damen: Wälti Flurina 22 (TW), Schori Sandra 16 (TW), Bugmann Karin 13, De Notaristefano Livia 4, Haussener Linda 18, Maillard Sabrina 10, Murer Nora 7, Stühlinger Julia 19, Stomps Sofie 6, Trösch Tamara 23, Wälti Stephanie 15, Wälti Alexandra 5, Kloter Michael (Coach), Lorenz David (Assistent), Marti Marion (Physio), Finger Olaf (Video), Wälti Monika (Team Managerin), Thoma Roger (Head of Delegation), Wälti Fredy (Fotograf)
Herren: Schüpbach Joel 1 (TW), Kleikemper Lars 2 (TW), Müller Patrick 4, Richner Roman 5, Keller Manuel 7, Morard Yves 9, Gassner Lorenz 10, Feller Florian 15, Stomps Boris 17, Steimer Silvan 18, Schneider Sebastian 21, Greder Martin 27, Elste Chris (Coach), Behrmann Michi (Assistent), Imhof Sabrina (Physio), Delainy Iain (Video), Rettich Harald (Team Manager), Heitner Albrecht (Arzt), Schneider Paul (Head of Delegation), Schneider Beate (Media Officer)

Rotweiss Wettingen holt wieder das Double in der Halle

Mo 29.01.2018 00:30
Autor: Swiss Hockey
Rotweiss Wettingen wieder Schweizer Meister bei den Damen und Herren

In zwei packenden Finalspielen untermauerte Rotweiss Wettingen seine Dominanz im Schweizer Hockey.

Nachdem die Damen vom Luzerner SC lange vor allem kämpferisch den amtierenden Meister forderten, siegte letztendlich die Routine der Wettingerinnen mit einer in glänzender Form spielenden Stefanie Wälti.

Nach dem samstäglichen Halbfinalsieg gegen den Luzerner SC mussten sich die GC Herren im Endspiel in einer an Spannung kaum mehr zu überbietenden Partie erst in der Schlussminute dem Titelverteidiger aus Wettingen mit 2:3 geschlagen geben.

Swiss Hockey gratuliert allen Teams zu den tollen Spielen und Rotweiss Wettingen zu den beiden erneuten Meistertiteln. 

Finalspiele Sonntag, 28.01.2018
11.00 Damen Spiel um Platz 3:
Black Boys Genf - Basler HC 5 : 1
12.30 Herren Spiel um Platz 3:
Luzerner SC - Basler HC 2 : 4
14.30 Damen Finalspiel:
Rotweiss Wettingen - Luzerner SC 3 : 1
16.00 Herren Finalspiel:
Grasshoppers Zürich - Rotweiss Wettingen 2 : 3 

Halbfinale Samstag 27.01.2018
Bei den Damen blieben die Black Boys aus Genf chancenlos beim 0 : 9 gegen Rotweiss Wettingen und die Baslerinnen leisteten lange Widerstand beim 0 : 2 gegen den Luzerner SC.
In spannenden Halbfinals scheitere bei den Herren der Basel HC in einem aufreibenden Spiel mit 5 : 6 an Rotweiss Wettingen und der Luzerner SC mit 1 : 2 an den Grasshoppers aus Zürich.

BesteTorschützin der NLA 2017/2018 und beste Spielerin der Endrunde: Stefanie Wälti (Rotweiss Wettingen)

 

Bester Spieler der Endrunde: Boris Stomps (Basler HC)

Beste Torhüterin der Endrunde: Sandra Schori (Luzerner SC)

Bester Torhüter der Endrunde: Fabian Starisch (Grasshopper Club Zürich) 

Bester Torschütze der NLA Halle 2017/2018: Elias Brönnimann (Basler HC)

Ebenso ein grosser Dank an den ausrichtenden HC Olten zu der vorzüglichen Organisation. Es war ein toller Event. Danke HC Olten! 

Rotweiss Wettingen Schweizer Meister bei der U15 Elite

Di 23.01.2018 17:23
Autor: Swiss Hockey


U15 Elite: nur ein Spiel mit knappem Ergebnis beim Final Four

Am Samstag spielten die vier stärksten U15-Teams der Schweiz in Zürich ihre Finalrunde. Und die Kräfteverhältnisse waren ziemlich eindeutig – mit einer Ausnahme.

Im ersten Halbfinal traf Rot-Weiss Wettingen, der Seriensieger der vergangenen Jahre, auf USTS. Rotweiss dominierte das Spiel von Beginn an und liess USTS kaum zu konstruktiven Angriffen kommen. Die Jungs und Mädchen vom Genfer See, die sich in der Zwischenrunde gegen die beiden Zürcher Teams GC und Red Sox durchgesetzt hatten, verteidigten sich nach Kräften, mussten aber in regelmässigen Abständen Gegentreffer zulassen. RWW zog bis Mitte der zweiten Halbzeit auf 5:0 davon, bevor USTS zumindest noch der Ehrentreffer gelang.

Ganz anders verlief der zweite Halbfinal zwischen dem Luzerner SC und Servette HC Geneve. Dieses Spiel stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide und ging sogar in den Penalty Shootout. Der LSC war das aktivere Team und bemühte sich um einen schnellen und druckvollen Aufbau. Servette stand in der Defensive jedoch sicher und gut organisiert, und es gelang Luzern trotz deutlich mehr Ballbesitz selten, richtig gefährlich vor das Genfer Tor zu kommen. Andererseits kam auch Servette bei den Entlastungsangriffen nicht zu echt zwingenden Chancen.

Ein echtes Übergewicht hatte der Luzerner SC auch bei den Kurzen Ecken. Fünf Ecken holten die Jungs in grün heraus. Servette kam dagegen nur auf eine einzige. Soweit also vieles richtig gemacht auf Luzerner Seite – einzig führte keiner der fünf Versuche zu einem Tor. Einen grossen Anteil daran hatte der Servette-Goalie, der die Ecken exzellent ablief und auch aus dem Spiel heraus eine Reihe ganz starker Paraden zeigte. So blieben tatsächlich bis zum Schluss die Tore aus, und nach dreissig intensiven Minuten stand es immer noch 0 : 0. Einige Zuschauer fragten sich, wie das Spiel wohl verlaufen wäre, wenn dem LSC ein frühes Tor gelungen wäre.

Für die Entscheidung musste also der undankbare Penalty Shootout her. Wer jetzt dachte, dass Servette durch seinen Goalie im Vorteil ist, sah sich getäuscht. Luzern war klar auf Augenhöhe, und Kleinigkeiten und auch Glück mussten das Spiel entscheiden. Die ersten vier Penalties wurden alle verwandelt, und danach traf nur noch ein Spieler. Dies war ein Spieler vom Servette HC. So knapp war das Ergebnis, dass nach dem letzten Luzerner Penalty erst kurz ungläubiges Schweigen herrschte, ehe das Genfer Team in Jubel ausbrach.

Verständlich die Enttäuschung auf LSC-Seite. Und der Spielplan liess dem Team und den Betreuern gerade zehn Minuten Zeit, bevor es mit dem Spiel um die Bronzemedaille gegen USTS weiterging. Kein Wunder, dass sich die Luzerner Jungs zunächst schwer taten, in dieses Spiel hineinzufinden. USTS machte das in den ersten Minuten aber auch geschickt, hielt das Spiel offen und startete einige gefährliche Angriffe. Es war dann aber doch der LSC, der das 1:0 erzielte und schnell das zweite Tor nachlegte. Spätestens nach der Halbzeitpause wurde es eine eher eindeutige Angelegenheit, insbesondere weil in diesem Spiel die Kurzen Ecken auf Luzerner Seite gut klappten und dreimal im USTS-Tor einschlugen.

Und auch im letzten Spiel des Tages, dem Endspiel zwischen Rot-Weiss Wettingen und Servette HC, hielt die Spannung nur ein paar Minuten. Wettingen begann das Spiel mit Volldampf, verwandelte zwei der ersten vier Ecken und erzielte dazu zwei schöne Tore nach Angriffen über rechts. Auch Servette erarbeitete sich in der ersten Halbzeit gute Chancen, aber die Wettinger Torhüterin zeigte mehrfach ihre Klasse. Nach dem 4:0 noch vor der Halbzeitpause spielte RWW das Spiel sehr routiniert zuende. Rotweiss zeigte an diesem Tag viele schöne Passkombinationen und war durchweg technisch stark. Dazu kam auch noch ein Grössenvorteil gegenüber den drei anderen Teams.

Auch beim Meisterjubel haben die Wettinger einige Routine. Die Hälfte des Teams bekam ja bereits am Wochenende vorher die Goldmedaille als Schweizer Meister entweder bei der U18 oder den U15 Mädchen umgehängt. Die Dominanz des Teams von Trainer Peter Fischbach in den Jahrgängen 2003 und 2004 hält schon seit einigen Jahren an. Im nächsten Jahr und ohne die 2003er-Spieler wird der Weg zur Titelverteidigung vermutlich schwieriger als diesmal.

Rot-Weiss Wettingen also das eindeutig stärkste U15-Team der Schweiz vor Servette HC Genf und dem Luzerner SC, zwischen denen an diesem Tag Kleinigkeiten den Unterschied machten. Für den USTS blieb nur der vierte Platz, mit dem sich das Team schon in den vergangenen Jahren einige Male zufrieden geben musste. Immerhin konnten die Spieler mit den bei der Endrunde gezeigten Leistungen bestätigen, dass sie in der Platzierung zu Recht vor dem GC Zürich, dem Basler HC und den Red Sox landeten.

Es war übrigens auffällig zu sehen, dass das Konzept von Swisshockey, Mädchen und Jungs in gemischten Teams antreten zulassen, bei den U15 noch aufzugehen scheint. Rot-Weiss Wettingen hatte vier, die beiden Teams vom Genfer See jeweils zwei, drei Mädchen im Kader. Lediglich der Luzerner SC trat mit einem reinen Jungenteam an. Der LSC setzt ja bereits seit einiger Zeit auf eine separate Förderung der Mädchen in seiner Mädchenakademie.

Sehr positiv hervorzuheben sind die Leistungen der Schiedsrichter, die Swisshockey aufgeboten hatte. Die vier jungen Schiedsrichter, die in der Finalrunde zum Einsatz kamen, machten ihre Sache prima und beurteilten den Grossteil der kniffligen Situationen richtig. Es ist sehr zu hoffen, dass alle vier den Spass am Schiedsrichterjob behalten.

Nicht ganz endrundentauglich war einzig das Ambiente in der Sporthalle in Zürich-Leimbach. Die Zuschauer hätten sich schon so etwas wie eine Tribüne gewünscht. So fühlte man sich doch arg an den Spielfeldrand gequetscht beim Anfeuern oder bekam hinter Glasscheiben nur die Hälfte mit.

Etwas beklagen darf sich im Saisonrückblick wohl auch das Team des HC Olten, und zwar über die Einteilung der Vorrundengruppen. Nach einer Niederlage gegen den späteren Meister aus Wettingen ging auch das zweite Spiel der Saison gegen den schlussendlich Fünften GC Zürich verloren, und zwar äusserst knapp mit 0:1. Als Resultat war danach nur noch maximal Platz 9 möglich, den die Mannschaft aus Olten auch souverän erreichte. Bereits bei der Veröffentlichung des Spielplans schienen die Gruppen im Osten nicht sehr ausgewogen, und der Saisonverlauf hat diesen Eindruck wohl bestätigt.

Für das schweizerische Hockey sehr erfreulich ist der Ausgang in der U15-Challengerunde. Hier siegte der Berner HC und holte sich damit den verdienten Lohn für die in den letzten Jahren sehr engagierte Juniorenarbeit in der Hauptstadt. Drücken wir die Daumen, dass es in Bern mit dem Hockey weiter bergauf geht! Auf Platz 2 landete das Zürichsee Hockey Team, ein relativ neuer Farbtupfer auf der Landkarte der Hockeyschweiz.

Als Neuerung im Juniorenbereich ist in diesem Winter die kompakte Saison zu sehen. So ist der offizielle Teil der Hallensaison bereits Mitte Januar beendet, und allen U15-Mannschaften bleibt nun viel Zeit für Regeneration und Vorbereitung auf die Aufgaben im Feld. Zudem waren auch die einzelnen Turniere sehr kompakt. Für die Elite-Teams in den Top 8 bestand die Saison aus acht Spielen und damit einer Spielzeit von netto gerade mal vier Stunden. Der HC Olten kam sogar nur auf sechs Spiele. Es wird spannend sein zu hören, wie dieser Modus bei den Spielern und Betreuern angekommen ist.

Swiss Hockey gratuliert allen Teams zu den tollen Spielen und dankt Ralf Korinth für diesen sehr informativen Bericht!

Damen spielen Super EM in Prag und bleiben im A-Pool

So 21.01.2018 12:25
Autor: Swiss Hockey

Mit einer Top Leistung und einem letzten Herzschlagfinale gegen Russland sichern sich die Damen durch ein 2 : 2 den Klassenerhalt im A-Pool!

Solche Resultate kannte man bisher noch nicht von der Damennati! Nur in einem Spiel gegen Weissrussland musste man sich im Gruppenspiel 1 : 6 geschlagen geben. Polen wurde mit 2 : 1 besiegt, und gegen den amtierenden Weltmeister Holland gar mit 3 : 2 gewonnen. Trotz 6 Punkten in den Gruppenspielen musste das Team um Coach Michi Kloter in den Abstiegspool. Hier gab es in zwei nervenaufreibenden Spielen gegen die Ukraine und Russland jeweils ein 2 : 2 Unentschieden.

 

Das reichte für den Klassenerhalt!

Swiss Hockey gratuliert dem ganzen Team und Staff zu dieser unglaublich tollen Leistung. Das beste Ergebnis, dass eine Schweizer Damenmannschaft jemals erreicht hat! 

Wir freuen uns alle auf Berlin und die WM! 

 

Michael Behrmann Co-Trainer Herren an der WM in Berlin

Sa 20.01.2018 00:33
Autor: Swiss Hockey
Trainerteam der Swiss Hockey Herren zum Indoor World Cup ist komplett

Die Vorbereitungen zum Hockey Indoor World Cup in Berlin laufen für die Schweizer Herrennationalmannschaft auf Hochtouren. Nun konnte neben dem Cheftrainer Christoph Elste, der in Deutschland tätige Michael Behrmann, als Co Trainer verpflichtet werden.

Damit steht dem Team für die Weltmeisterschaft ein absolutes Top Duo an der Bank zur Seite.
Michael Behrmann zu seinem Engagement "Chris Elste hat bei mir angefragt und da wir uns schon längere Zeit kennen und schätzen, gefiel mir die Idee sofort. Dafür nehme ich eine Woche Urlaub und freue mich riesig auf die Herausforderung, dieses junge Schweizer Team bei einer WM in Deutschland begleiten zu können. Ich bin bereit mein Bestes dazu beizutragen, um gemeinsam den größtmöglichen Erfolg zu erreichen." 

Cheftrainer Chris Elste zur Verpflichtung: "Bereits vor der Kampagne war klar, das ich aus terminlichen Gründen bei der EM und WM mit verschiedenen Coaches im Staff arbeiten werde. Umso mehr freue ich mich, dass ich mit Michi Behrmann einen mir vertrauten Trainer für den WM Staff gewinnen konnte. Wir kennen uns gut und ich bin mir sicher, dass uns Michi mit seiner Erfahrung bei der WM helfen wird.

Paul Schneider Chef Leisungssport von Swiss Hockey "Die Verpflichtung von Michi Behrmann als Assistenztrainer ist ein absoluter Gewinn für unser Team. An der WM im Mutterland des Hallenhockeys, neben Chris Elste als Head Coach, einen ehemaligen deutschen Bundestrainer mit seiner Fachkompetenz in unseren Reihen zu wissen, ist natürlich toll!

Swiss Hockey bedankt sich ausdrücklich bei den Arbeitgebern der beiden Trainer, dem Münchner SC und dem Großflottbeker Tennis-,Hockey- und Golf Club eV. Ohne die positive Unterstützung des MSC und des GTHGC wäre dieses Engagement nicht möglich gewesen. 

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