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Torschützenliste NLA Damen und Herren

Fr 20.12.2013 
Autor: Swiss Hockey

Die aktuellen Torschützenlisten findet ihr unter folgendem Link:

 http://www.swisshockey.org/index.asp?inc=meisterschaft/informationen_halle.asp

Statement NLA DAMEN

Fr 06.12.2013 
Autor: Swiss Hockey
Pünktlich zu Beginn in die Hallensaison 2013/14 geben die NLA Damen Trainer noch kurze Statement ab. Alle sind gespannt, wie sich die Saison entwickeln wird, jedoch ist ein wenig Skepsis auch noch vorhanden. Vielleicht wird diese noch verschwinden? Die ersten zwei Spieltage stehen nun kurz vor der Tür. Viel Spass beim Lesen, Hockey spielen, Hockey sehen und eigene Meinung zum neuen Spielsystem bilden.

 

Alex Wintenberger, HC Olten

„Wir haben zur Vorbereitung an keinem Auslandturnier teilgenommen, da die neue "Hockey 5" Regel im
Ausland nur ab der Stufe Bundesliga gespielt wird. Wir absolvierten drei Testspiele, zwei Mal gegen Basel und einmal gegen RW Wettingen. Das neue System wird den physisch starken Mannschaften entgegenkommen. Zudem wird der Torwart noch eine tragendere Rolle bekommen. Der Favorit wird auch in dieser Saison RW Wettingen sein. Unser primäres Saisonziel ist es nun, uns für die Finalrunde zu
qualifizieren.“

 

Michael Kloter, RWW

„Ich hoffe, das von der FIH/SLHV die Regel mit der ewigen Auswechslung des Torhüters
möglichst schnell abgesetzt wird, was ja in Deutschland bereits geändert wurde. Das Spiel 5-4 (ohne Torwart) gleicht doch sehr dem Handball und wird für den objektiven Zuschauer nicht Interessant,
da die Mannschaft welche zu 4 spielt immer defensiv auftreten wird. Für technisch gute Spieler bedeutet dies sogar weniger Platz als letztes Jahr und auch den Torleuten wird dieses System
nicht viel Freude bereiten. Ich werde dies mit meiner Mannschaft , falls nicht notwendig, nicht spielen, sondern den Torhüter komplett mit einem 5 Feldspieler ersetzen. Das geänderte Spielsystem (4-4) kommt den anderen Mannschaften sicher zu Gute, denn ich denke dass die Mannschaften so näher zusammenrücken. Die Meisterschaft zu gewinnen wird dieses Jahr mit Sicherheit ein hartes Stück
Arbeit.“

 

Linus Angst, HC Wettingen

„Der HC Wettingen ist unverhofft in die NLA aufgestiegen. Für unsere Damenmannschaft wird diese NLA
Hallensaison nicht leicht. Denn als Aufsteiger mit einer noch unerfahrenen Truppe gegen sehr starke Gegnerinnen, heisst es sich nicht abschiessen zu lassen, sondern die Grossen ein wenig zu ärgern und der eine oder andere Punkt zu erobern. Schön wäre es, wenn wir den Ligaerhalt schaffen würden. Dazu braucht es viel Kampfgeist, eine gute gesunde Einstellung so wie auch das nötige Wettkampfglück. Die ganze Sache wird natürlich mit dem neuen System für uns nicht leichter, eher wird es noch schwerer da mitzuhalten. Wir werden sicher unser Bestes geben um unser Ziel zu erreichen. Mein persönlicher
Favorit für die Meisterschaft ist ganz klar RWW.“

 

Lars Michel, LSC

„Neuland, mal wieder neue Regeln...Hockey kann wohl nicht anders? Wird spannend zu sehen wie die
Mannschaften sich auf das Spiel mit einer Spielerin weniger einstellen. Halte diese Regeländerung für wenig zielführend, da Sie sehr wahrscheinlich zu einer noch defensiveren Grundausrichtung der Mannschaften führen wird. Ob daher wirklich mehr Tore fallen und der Sport attraktiver wird bleibt abzuwarten. RWW startet wie immer als der große Favorit in die Saison und es wird sich zeigen
ob dieses Jahr eine der anderen Teams schafft an der Vormachtstellung zu rütteln. Unser Ziel ist sicherlich nach zwei unglücklichen Halbfinalniederlagen dieses Jahr einen Schritt weiter zu gehen!“

 

Tobias Binz, BHC

„Wir werden sehen, wo uns das hinführt. Die Positive Befürchtung lautet wohl so, dass wir viele attraktive, torreiche Spiele sehen werden. Individuell starke Spielerinnen werden gross auftrumpfen können und die starken Torfrauen werden glänzen können. Ich bin skeptisch, ob es die Physis der Teams erlaubt ein
temporeiches geordnetes Spiel über die gesamte Spielzeit zu tragen. Der negativere Ansatz könnte sein, dass Spiele zerfahren werden, vermeintlich individuell starke Spielerinnen an ebenso guten Verteidigerinnen hängen bleiben und dass Spiele hektisch, nervös und eigentlich zu schnell werden für einen geordneten Spielfluss. Wir werden sehen, spannend wird es allemal. Auf eine gute und faire Hallensaison.“

Regeländerung FIH

Di 26.11.2013 
Autor: Swiss Hockey

FIH Regeländerung Torwartwechsel

 Die FIH hat kurzfristig die Hallenhockeyregeln geändert und die Wechselzone des Torwarts neu definiert. Die genaue Regelauslegung findet ihr hier:

 http://www.swisshockey.org/index.asp?inc=schiedsrichter/halle.asp 

Diese Regeln werden ab dem nächsten Wochenende (30. November) umgesetzt. 

 

Cupendrunde

Mo 18.11.2013 
Autor: Swiss Hockey

An der GV vom letzten Samstag wurde der Cupendrundenaustragungsort bekannt gegeben: Die qualifizierten Teams werden in Luzern den neuen Cupsieger ermitteln.

 

Paarungen Damen:
HCO vs. LSC
RWW vs. BHC 

Paarungen Herren:
RWW vs. HCO
LSC vs. SHC 

 

NLA Herren: Saisonrückblick Feld/ Saisonvorschau Halle

So 17.11.2013 
Autor: Swiss Hockey

NLA Herren: Saisonrückblick Feld und Vorschau Halle

Kurz war sie, dieHinrunde der NLA-Feldsaison. Viel Zeit, sich mit deren Ergebnissen zu beschäftigen, bleibt aufgrund des nahen Hallenstarts auch wenig. Im Grunde hat sich auch nicht besonders viel im Vergleich zu den letzten Jahren verändert: Die Spitzenvereine haben sich mehr oder weniger abgesetzt, der Kampf um die Playoff-Plätze wird auch dieses Jahr zwischen den bekannten zwei, drei Mannschaften ausgetragen, und auch am Schluss der Tabelle finden sich die vom Papier her „richtigen“ Teams inklusive des Aufsteigers wieder. Auch im Cup gab es bisher keine grosse Überraschung, mit denselben Mannschaften im Halbfinale wie in der oberen Tabellenhälfte der Meisterschaft.

Als zukünftigen Schweizermeister hatten viele Rotweiss Wettingen, einige auch noch den Luzerner SC auf dem Radar. Das derzeitige Spitzenteam ist jedoch keines der genannten, die sich im Verlauf der Hinrunde eine bzw. zwei Niederlagen leisteten. Nur Servette HC konnte konstant überzeugen, und gewann alle seine Spiele (teils mit enormem Vorsprung) bis auf ein Remis mit Penalty-Extrapunkt gegen den Luzerner SC. Auf den letzten Spieltag hin konnte sich der HC Olten, der mit einer bitteren Niederlage in die Saison gestartet war, auf den 4. Rang vorschieben, wie gewohnt knapp gefolgt vom Grasshopper Club. Die Zürcher schafften es nicht wie sonst, den einen oder anderen Punkt gegen stärker einzuschätzende Teams einzufahren, aber auch die üblichen Aussetzer gegen diverse Tabellenschlusslichter letzter Jahre konnten vermieden werden. Resultat: Mittelfeld. Stade Lausanne ist im Vergleich zu den letzten Jahren etwas erstarkt, was auch durch den deutlichen Auswärtssieg bei Black Boys HC belegt wird. Zum Teil knappe Niederlagen setzte es durchwegs für ebendiesen BBHC, der nur ein Remis bei GC und einen Sieg bei der abgeschlagenen roten Laterne HC Wettingen zu Buche stehen hat.

Man muss sich aufgrund der bisherigen Ergebnisse zwar nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen, um den Verlauf der restlichen Feldsaison zu erahnen, dennoch ist mit dem Fight ums Playoff, den Endrunden in Cup und Meisterschaft sowie den Duellen um den Ligaerhalt Spannung garantiert.

Am Sonntag startet die Hallensaison, der wir alle mit Spannung entgegenblicken, mit dem Schweizermeister Rotweiss Wettingen, Luzerner SC, Servette HC, HC Olten, Basler HC und den Aufsteigern vom HC Steffisburg. Der erste Spielort ist die schnelle Halle von Genf, wo zum ersten Mal das neue Spielsystem „Hockey5“ zu sehen sein und für viele Tore sorgen wird, wobei es naturgemäss verschiedene Meinungen zu den Auswirkungen dieser Umstellung gibt (von „super – endlich mehr Tore!“ über „komme was wolle“ bis „wir werden bald Handball spielen“). Aber lassen wir die Verantwortlichen für ihre Teams sprechen - die Trainer der NLA-Mannschaften nahmen zu folgenden Punkten Stellung:

1) Habt Ihr Vorbereitungsturniere bestritten? Wie war dort Euer Erfolg?
2) Was versprecht Ihr Euch von der neuen 4-gegen-4 Regel („Hockey5“)?
3) Wer ist Favorit auf den Meistertitel?  

4) Wo landet Eure Mannschaft am Ende der Saison, bzw. was ist Euer Saisonziel?  

 

HC Rotweiss Wettingen (Schweizermeister 2012/13)

René Schmidli: Wir waren in Linz an einem sehr gut besetzten internationalen Turnier und unterlagen dort erst im Finale gegen die SV Arminen aus Wien. In der Gruppenphase wurde unter anderem die österreichische Nati (Top 8 in Europa) geschlagen. Diese Woche bestritten wird noch ein Testspiel gegen den HC Olten, welches mit 11:6 gewonnen wurde (über drei Drittel). „Hockey5“ wird den physisch und technisch guten Mannschaften klar entgegenkommen. Es wird zu sehr vielen und schnellen Wechseln kommen sowie zu vielen Überzahlsituationen. Man darf gespannt sein, wie sich die schwächeren Mannschaften ausrichten werden. Die Favoriten sind Servette, Luzern und Rotweiss. Klares Ziel ist die Titelverteidigung in der Schweizer Meisterschaft und der Europacup in Minsk.

 

Luzerner SC

Daniel Dziemba: Wir haben ein intensives Vorbereitungsturnier in Rüsselsheim/Deutschland gehabt, eine Woche vor dem Liga Start. Da haben wir viel ausprobiert und getestet, mit durchwachsenen Ergebnissen. Uns war es wichtig unser Zusammenspiel zu verbessern. Dies ist uns einigermassen gelungen gegen die starken Bundesligisten. Das Turnier war von Vorteil, weil die deutschen Teams bereits weiter sind in der Vorbereitung, besonders aufgrund von „Hockey5“. Da konnte man einiges abschauen. Persönlich freue ich mich auf das neue Spiel, es kann sehr schnell werden und man verspricht sich davon mehr Tore. Leider haben wir auch gesehen, dass es wie im Handball gehen kann und Teams sich einmauern am eigenen Kreis. Es kommt daher auf die individuellen technischen Skills der Spieler an. Daher lautet auch hier mein Favorit auf den Meistertitel RW Wettingen. Nicht zu vergessen wäre Servette, welche auch sehr gute Einzelspieler haben. Unser Saisonziel ist nach Ende der Saison unter den letzten 4 stehen. Beim Final Four in Basel werden die Karten dann neu gemischt.

 

Servette HC

Pierre Emmanuel Coppin: Bezüglich der Spieler des SHC haben wir die Pause zwischen der Aussen- und der Hallensaison genutzt um anderen Aktivitäten nachzugehen. Wir haben die Entscheidung getroffen nicht früh mit der Hallenvorbereitung zu starten weil die Spieler viel Energie und Zeit für die Aussenmeisterschafft investiert hatten. Als Vorbereitunb für die Halle haben wir gegen den HC Steffisburg in Magglingen gespielt. Das ist nicht aussreichend um am ersten Wochenende fit aufzutretten aber es hat uns erlaubt eine Taktikbasis einzurichten. Die neue Regel wird keine Stärke von Servette sein, wir werden uns immer nur auf das nächste Wochenende konzentrieren um uns von Spiel zu Spiel zu verbessern. Dieses Jahr sehen wir RWW oder LSC als Meister. Unser Ziel ist es in den top 4 am Ende der Saison zu bleiben, die Aufgabe wird dieses Jahr aber nicht einfach sein.

 

HC Olten

Beni Berger: Wir haben aufgrund vieler Absenzen leider keine Vorbereitungsturniere bestreiten können. In den Wochen vor dem ersten Turnier haben wir deshalb gegen den Basler HC und HC Rotweiss Wettingen jeweils Trainingsspiele organisiert. Alle Mannschaften konnten voneinander profitieren, der Erfolg stand dabei im Hintergrund. Es wird interessant sein zu sehen, wie die verschiedenen Teams mit der neuen „Hockey5“ Regel umgehen werden. Wir haben in der Vorbereitung bereits erfahren, dass viele Teams beim Angriff den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler wechseln. Unsere Meinung dazu ist jedoch geteilt. Bestimmt wird das Spiel schneller, man muss öfters wechseln und es fallen mehr Tore. Die Spiele werden lebendiger, da das „zumauern“ mit nur 4 Spielern praktisch unmöglich ist. HC Rotweiss Wettingen stellt zurzeit die beste Mannschaft und wird unserer Meinung nach den Titel verteidigen können. Unser Saisonziel ist das Erreichen der Endrunde.

 

HC Basel

Daniel Dion: Wir waren in Wien an einem international topbesetzten Turnier, unter anderen mit den Nationalmannschaften aus Österreich, Tschechien und Slowakei, wie auch mit weiteren Topclubs aus Wien. Wir haben bis auf das erste Spiel sehr erfolgreich gespielt: gegen Slowakei knapp 2:3 verloren und gegen die Tschechen bis 2 min vor Schluss 3:4 zurückgelegen. Das Platzierungsspiel haben wir gegen Ekaterinenburg 4:2 gewonnen. Zur neuen „Hockey 5“ Spielweise: Es wird wohl ähnlich wie im Handball sein: nur noch offensives und defensives Spiel, kein richtiges Mittelfeld mehr. Viele 5:4 Situationen. Die Favoriten sind die üblichen Verdächtigen RWW, Servette und LSC. Unser Ziel ist der Ligaerhalt mit Playoffs im Hinterkopf

 

HC Steffisburg (Aufsteiger)

Otti Bombitzki: Wir haben ein 2.Bundesligaturnier in Deutschland bestritten und wurden gepflegt Letzter. Darüber hinaus hatten wir ein Trainingswochenende in Magglingen. Im Rahmen dieses Wochenendes spielten wir ein Testmatch gegen Servette und trennten uns 9:9. Wir haben uns über die „Hockey 5“ Regel der FIH gar nicht gefreut, machen aber jetzt das Beste draus. Favorit auf den Meistertitel ist RW Wettingen. Wir selbst möchten die Liga halten und mindestens ein Team, gern auch 2 Teams, hinter uns lassen.
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