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EM in Bern: Aufstieg der Herren nach wahrem Krimi gegen Dänemark

Mo 20.01.2014 00:24
Autor: Swiss Hockey
Thriller à la Hitchcock mit Happy-End: Schweizer Herren-Nationalmannschaft steigt als Zweitplatzierter in die A-Division auf

Der Hallenhockey-Europameister steht fest, doch der Weg dorthin war wahrlich kein leichter: Wenn man zum Sonntagnachmittag „Das Schweigen der Lämmer“ schaut, wird einem gruselig. Spannung bis zum Schluss ist garantiert.

Internationales Hallenhockey der Spitzenklasse


Ähnlich ging es wohl auch den Zuschauern in der Berner Wankdorfhalle. Rund 1.200 Zuschauer fanden den Weg in die für unsere Sportart vermutlich überdimensional wirkende Arena. Das Vorwort des Krimis versprach bereits Einiges an Spannung. Die Equipe um Captain Nicolas Steffen war mit einer herausfordernden Ausgangslage konfrontiert: Vor der Schweiz (2 Punkte) rangierte lediglich die Ukraine (3:3-Unentschieden am Vorabend) mit 4 Punkten, Frankreich mit 2 Punkten auf Rang 2. Auf Grund des schlechteren Torverhältnisses waren die Eidgenossen auf dem 3. Platz. Selbst Dänemark (1 Punkt) hätte noch alle Chancen gehabt, das Turnier auf Rang 2 zu beenden.

Hatten sich die beiden Gruppen-Gegner der Schweiz (Frankreich und Ukraine) mit einem sehr knappen Resultat (5:4 in der letzten Minute) wohl intensiv verausgabt, so musste definitiv ein Sieg her, um die Tabellenkonstellation noch zu eidgenössischen Gunsten korrigieren zu können. Im Idealfall wäre sogar der EM-Titel möglich.

Starke Anfangsphase

Man könnte meinen, dass die EM in Bern Manuel Keller Flügel verliehen hat. Welch Potential der Spieler von Rot Weiss Wettingen tatsächlich hat, konnte er gegen die Dänen erneut unter Beweis stellen. Mit 2 Toren innerhalb von 9 Minuten zeigte er, dass die Punkte beim Gastgeber bleiben sollten. Nachlässigkeiten im Defensiv-Verhalten führten jedoch dazu, dass die Dänen nun ins Spiel zurückfinden konnten. Den entsprechenden Anschlusstreffer erzielte Jensen.

Dänemark kämpft sich ran


Christensen erzielt per Strafecke den 2:2-Ausgleichtreffer gegen den bis dato ungeschlagenen Turnierausrichter. Erneut ist es Manuel Manolo Keller, der den Unterschied ausmachen soll. 2 Strafecken genügen ihm, um den alten Abstand wiederherzustellen. Doch auch die Dänen um Coach Nübel wollten nicht aufgeben. So kam es, wie es kommen musste: Erst der Anschluss durch Kousgaard, dann auch prompt in der letzten Minute der Ausgleich durch Denta.

Publikum feiert Hockeyfest


Das Ende des Hockeyfests in Bern stand kurz vor dem tragischen Höhepunkt. Wäre da nicht, ja wäre da nicht Roman Richner gewesen. Denn dem Spieler vom GC Zürich gelang wenige Sekunden vor Schluss der entscheidende Siegtreffer. Fantastisch, Jubel überall und allen Emotionen werden freien Lauf gelassen.

Qualifiziert für die WM 2015 in Leipzig


Knapp 1.200 Zuschauer waren am Sonntag in der Wankdorfhalle. Die eidgenössische Mannschaft bleibt ungeschlagen im Turnierverlauf, somit scheint auch die WM-Qualifikation für 2015 mehr als verdient.

Stadtpräsident Alexander Tschäppät ehrt den Sieger

Grosser Dank gehört dem Berner Stadtpräsidenten, der sich freute, bei der Sieger-Ehrung mit von der Partie sein zu können. So übergab er schliesslich den Franzosen den Cup, die dies auf ihre Weise zu feiern wussten. Ein Spieler, der den Unterschied im Laufe des Spiels machen kann, heisst Manuel Keller. Genau dieser erhält den Best Player Award. Herzlichen Glückwunsch an die Herren-Nationalmannschaft zum Aufstieg in die 1. Division!

U8-Minihockey-EM in Bern

Di 14.01.2014 
Autor: Swiss Hockey

Wir freuen uns, die 5 angemeldeten U8-Teams in Bern zu begrüssen! Die Spielerinnen von USTS, BHC, LSC und RWW (2Teams)  haben die Ehre, in der Wankdorfhalle gegeneinander anzutreten.

Dank den Sponsoren Atupri und Bernaqua können die Kids tolle Preise gewinnen.

Neben dem Spielfeld warten verschiedene Aktivitäten auf unsere Jüngsten:
-Malwettbewerb - wer malt den kreativsten Hockeyspieler?
-T-Shirt-Bemalung - kreiere dein eigenes Fanshirt!
- Gesichtsbemalung - bekenne Farbe.

Wer noch kein Team gemeldet hat, kann dies per Mail an Championship@swisshockey.org nachholen.
Ebenfalls begrüssen wir gerne spontan einzelne Spielerinnen vor Ort.
Treffpunkt: 13.00 Uhr in der Wankdorfhalle 

Wir freuen uns auf Euch! 

GC Zürich schafft vorzeitigen Aufstieg in die NLA

Di 14.01.2014 
Autor: Swiss Hockey

 Die erste Mannschaft der Grasshoppers Zürich haben den vorzeitigen (Wieder-) Aufstieg in die NLA geschafft. Herzliche Gratulation!

Nach nur vier Turnieren (von fünf) haben sich die Herren aus Zürich klar an die Tabellenspitze der NLB gesetzt und doppelt so viele Punkte wie der Zweitplatzierte erkämpft.

Wir wünschen dem 1.Herrenteam viel Erfolg in der nächsten Hallensaison!

 

Torschützenliste NLA Damen und Herren

Fr 20.12.2013 
Autor: Swiss Hockey

Die aktuellen Torschützenlisten findet ihr unter folgendem Link:

 http://www.swisshockey.org/index.asp?inc=meisterschaft/informationen_halle.asp

Statement NLA DAMEN

Fr 06.12.2013 
Autor: Swiss Hockey
Pünktlich zu Beginn in die Hallensaison 2013/14 geben die NLA Damen Trainer noch kurze Statement ab. Alle sind gespannt, wie sich die Saison entwickeln wird, jedoch ist ein wenig Skepsis auch noch vorhanden. Vielleicht wird diese noch verschwinden? Die ersten zwei Spieltage stehen nun kurz vor der Tür. Viel Spass beim Lesen, Hockey spielen, Hockey sehen und eigene Meinung zum neuen Spielsystem bilden.

 

Alex Wintenberger, HC Olten

„Wir haben zur Vorbereitung an keinem Auslandturnier teilgenommen, da die neue "Hockey 5" Regel im
Ausland nur ab der Stufe Bundesliga gespielt wird. Wir absolvierten drei Testspiele, zwei Mal gegen Basel und einmal gegen RW Wettingen. Das neue System wird den physisch starken Mannschaften entgegenkommen. Zudem wird der Torwart noch eine tragendere Rolle bekommen. Der Favorit wird auch in dieser Saison RW Wettingen sein. Unser primäres Saisonziel ist es nun, uns für die Finalrunde zu
qualifizieren.“

 

Michael Kloter, RWW

„Ich hoffe, das von der FIH/SLHV die Regel mit der ewigen Auswechslung des Torhüters
möglichst schnell abgesetzt wird, was ja in Deutschland bereits geändert wurde. Das Spiel 5-4 (ohne Torwart) gleicht doch sehr dem Handball und wird für den objektiven Zuschauer nicht Interessant,
da die Mannschaft welche zu 4 spielt immer defensiv auftreten wird. Für technisch gute Spieler bedeutet dies sogar weniger Platz als letztes Jahr und auch den Torleuten wird dieses System
nicht viel Freude bereiten. Ich werde dies mit meiner Mannschaft , falls nicht notwendig, nicht spielen, sondern den Torhüter komplett mit einem 5 Feldspieler ersetzen. Das geänderte Spielsystem (4-4) kommt den anderen Mannschaften sicher zu Gute, denn ich denke dass die Mannschaften so näher zusammenrücken. Die Meisterschaft zu gewinnen wird dieses Jahr mit Sicherheit ein hartes Stück
Arbeit.“

 

Linus Angst, HC Wettingen

„Der HC Wettingen ist unverhofft in die NLA aufgestiegen. Für unsere Damenmannschaft wird diese NLA
Hallensaison nicht leicht. Denn als Aufsteiger mit einer noch unerfahrenen Truppe gegen sehr starke Gegnerinnen, heisst es sich nicht abschiessen zu lassen, sondern die Grossen ein wenig zu ärgern und der eine oder andere Punkt zu erobern. Schön wäre es, wenn wir den Ligaerhalt schaffen würden. Dazu braucht es viel Kampfgeist, eine gute gesunde Einstellung so wie auch das nötige Wettkampfglück. Die ganze Sache wird natürlich mit dem neuen System für uns nicht leichter, eher wird es noch schwerer da mitzuhalten. Wir werden sicher unser Bestes geben um unser Ziel zu erreichen. Mein persönlicher
Favorit für die Meisterschaft ist ganz klar RWW.“

 

Lars Michel, LSC

„Neuland, mal wieder neue Regeln...Hockey kann wohl nicht anders? Wird spannend zu sehen wie die
Mannschaften sich auf das Spiel mit einer Spielerin weniger einstellen. Halte diese Regeländerung für wenig zielführend, da Sie sehr wahrscheinlich zu einer noch defensiveren Grundausrichtung der Mannschaften führen wird. Ob daher wirklich mehr Tore fallen und der Sport attraktiver wird bleibt abzuwarten. RWW startet wie immer als der große Favorit in die Saison und es wird sich zeigen
ob dieses Jahr eine der anderen Teams schafft an der Vormachtstellung zu rütteln. Unser Ziel ist sicherlich nach zwei unglücklichen Halbfinalniederlagen dieses Jahr einen Schritt weiter zu gehen!“

 

Tobias Binz, BHC

„Wir werden sehen, wo uns das hinführt. Die Positive Befürchtung lautet wohl so, dass wir viele attraktive, torreiche Spiele sehen werden. Individuell starke Spielerinnen werden gross auftrumpfen können und die starken Torfrauen werden glänzen können. Ich bin skeptisch, ob es die Physis der Teams erlaubt ein
temporeiches geordnetes Spiel über die gesamte Spielzeit zu tragen. Der negativere Ansatz könnte sein, dass Spiele zerfahren werden, vermeintlich individuell starke Spielerinnen an ebenso guten Verteidigerinnen hängen bleiben und dass Spiele hektisch, nervös und eigentlich zu schnell werden für einen geordneten Spielfluss. Wir werden sehen, spannend wird es allemal. Auf eine gute und faire Hallensaison.“
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