Am 20jährigen Jubiläum knallten die Korken und Fastplay wechselt die Crew.
Ein neues Duo für Fastplay

Swiss Hockey: Dominik, Ralph – zunächst erstmal Gratulation zu Eurer neuen Unternehmung: Fastplay. Warum habt Ihr Euch entschieden, Fastplay zu übernehmen? Spielt Ihr wirklich so schnell?
Ralph: Im Oktober bekamen wir mit, dass Paul Schneider für Fastplay eine Nachfolgelösung sucht. Wir sind beide Hockey-Fans, familiär stark mit dem Sport verbunden und generell etwas «sportverrückt». Da es uns wichtig ist, dass für den Schweizer Landhocksport weiterhin ein lokaler Sportartikelanbieter wie Fastplay besteht, kamen wir mit Paul ins Gespräch. Weil wir sehr bald eine übereinstimmende «Fastplay-Philosophie» feststellten, waren wir uns schnell einig.
Swiss Hockey: Und könnt / dürft Ihr uns Eure Pläne für Fastplay verraten? Wie sieht die Zukunft des schnellen Spielens aus?
Dominik: Zunächst einmal wollen wir Pauls mit Fastplay verfolgte Mission weiterführen. Es ist das einzige Geschäft in der Schweiz, das spezifisch auf Landhockey ausgerichtet ist, bei dem man alle Produkte testen und «anfassen» kann und das eine enge Verbindung mit den Clubs in der Schweiz pflegt. Darauf wollen wir aufbauen. So ist es ist uns zukünftig ein grosses Anliegen auch mehr mit den Westschweizer Clubs und dem HAC Lugano zusammenzuarbeiten. Daher werden wir als Erstes Stück für Stück den Onlineshop überarbeiten und z.B. die Mehrsprachigkeit einführen. Da wir etwas mehr zeitliche Ressourcen haben als Paul, ist es unser Ziel in der gesamten Schweiz noch häufiger bei grösseren Turnieren und Vereinsanlässen vor Ort mit einer Auswahl des Fastplay-Sortiments präsent zu sein.
Swiss Hockey: Bereits unter Paul’s Regie lief immer wieder mal das Gerücht, das Fastplay mehr als nur Hockey Equipments anbieten wird. Werdet Ihr das Sortiment jetzt um weitere Sportarten erweitern zum Beispiel Padel, Cricket, Basketball, …? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
Ralph: Der Fokus von Fastplay liegt ganz klar auf Hockey. Da wir aber als Unternehmen wachsen wollen, sind wir grundsätzlich für weitere Sportarten offen. Dies kann aber nur Schritt für Schritt erfolgen, so dass wir das Sortiment zunächst versuchsweise nur um Padelprodukte erweitern werden. Für alle anderen Sportarten gibt es bereits viele – teilweise sehr grosse – Einzelhändler. Im Gegensatz aber beispielsweise zu Decathlon, bei denen man Hockeyschläger nur online bestellen kann und die dann aus dem Ausland geschickt werden, können bei uns alle Produkte direkt im Laden – oder an unserem mobilen Verkaufsstand – «angefasst» und gekauft werden.
Swiss Hockey: Wo liegen denn Eurer Meinung nach die grössten Herausforderungen für ein starkes Wachstum von Fastplay?
Dominik: Wir gehen das Ganze Schritt für Schritt an und wollen auf der tollen Arbeit von Paul aufbauen. Die grösste Herausforderung ist sicherlich, dass der Schweizer Hockeymarkt begrenzt ist. Daher ist es wichtig, dass wir unser Angebot möglichst umfassend allen Hockeyspielerinnen und Hockeyspielern sowie Vereinen in der ganzen Schweiz zugänglich machen. Zudem müssen wir genau schauen, wie wir unsere personellen Ressourcen sinnvoll einsetzen, da wir eine gute Grundpräsenz bei den Clubs und den Turnieren erreichen wollen.
Swiss Hockey: Und wo seht Ihr die Chancen für Fastplay? Gibt es bald eine eigene Kollektion à la OSAKA?
Ralph: Wir sind optimistisch und freuen uns auf die Arbeit mit und für Fastplay. Das Potential von Fastplay in der Schweiz ist sicherlich noch nicht ausgeschöpft. Da wir ausschliesslich mit hochwertigen Materialien handeln, ist eine «Fastplay-Kollektion» tatsächlich ein Thema, das wir gerade prüfen. Es gibt noch nicht viele coole Hockey-Textilien, die man auf und neben dem Platz tragen kann. Wir müssen aber wegen unserer überschaubaren Grösse realistisch bleiben und genau überlegen, was in dieser Hinsicht möglich ist.
Swiss Hockey: Ralph, Dominik, danke Euch beiden für das interessante Gespräch. Wir wünschen Euch beiden noch viel Freude und Erfolg mit Fastplay. Auf die nächsten 20 Jahre!