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Wertvolle Erfahrungen für die Schweizer U16-Mannschaften an den EuroHockey-5s-Meisterschaften

Beide Schweizer Teams können auf ein spannendes und hart umkämpftes Turnier zurückblicken.

Die U16-EuroHockey-5s-Meisterschaften in Alanya (TUR) boten den Spielerinnen die Gelegenheit, gegen starke europäische Gegner anzutreten, internationale Erfahrung zu sammeln und die Schweiz auf einer großen Bühne zu vertreten.

Mädchen belegen einen starken fünften Platz

Die U16-Mädchen legten einen hervorragenden Start hin und gewannen ihr Auftaktspiel überzeugend mit 6:1 gegen Georgien. Anschliessend trafen sie auf die Ukraine und verloren mit 2:6, bevor sie eine starke Leistung gegen Kroatien zeigten und mit 3:2 gewannen, wodurch sie sich ihren Platz im Viertelfinale sicherten. Im Viertelfinale trafen sie auf Österreich und verpassten mit einer 2:3-Niederlage knapp den Einzug ins Halbfinale. In den Platzierungsspielen zeigte das Team eine bemerkenswerte Leistung, besiegte Dänemark mit 4:3 und anschließend Kroatien mit 5:3 und beendete das Turnier damit auf dem fünften Platz. In der Endwertung holte sich Polen den Europameistertitel, gefolgt von der Ukraine, der Türkei und Österreich, während die Schweiz knapp dahinter auf dem fünften Platz landete.

Jungen zeigen großen Kampfgeist

Auch die U16-Jungen hatten ein vielversprechendes Turnier. Nach einer 3:5-Niederlage gegen Kroatien im Eröffnungsspiel meldete sich die Mannschaft sofort mit einem 4:2-Sieg über Polen zurück. Anschließend setzte sie ihre starke Leistung in der Gruppenphase mit einem überzeugenden 5:1-Sieg über Dänemark fort. Das Viertelfinale gegen die Ukraine entwickelte sich zu einem der dramatischsten Spiele des Turniers. Die Schweizer U16-Jungen führten mit 6:4, doch die Ukraine drehte das Spiel mit drei späten Toren und gewann schließlich mit 7:6. Trotz dieser Enttäuschung zeigte die Schweizer Mannschaft in den Platzierungsspielen großen Charakter. Nach einem 4:4-Unentschieden gegen Polen, gefolgt von einer Niederlage im Penaltyschießen, belegten sie schlussendlich den sechsten Platz. Die Türkei gewann den Titel bei den Jungen auf heimischem Boden und besiegte Österreich im Finale mit 6:5, während Kroatien Bronze holte.

Für eine relativ kleine Hockeynation ist der Nachwuchsförderungsweg stets eine Herausforderung. Die in Alanya gesammelten Erfahrungen werden eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Spieler bilden.