Das Pfingstwochenende stand ganz im Zeichen des internationalen Nachwuchshockeys. Alle U14-Regionalauswahlen von Swiss Hockey waren im Ausland im Einsatz und nutzten die Turniere, um wichtige Erfahrungen in Spielen gegen internationale Teams zu sammeln.
U14-Regionalauswahlen sammeln wertvolle internationale Erfahrungen über Pfingsten

Nach den ersten gemeinsamen Massnahmen und dem U14 Regio Cup boten die Pfingstturniere den nächsten wichtigen Entwicklungsschritt innerhalb des Swiss Hockey Pathway. Gegen starke Gegner aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden konnten die jungen Talente ihr Können unter Beweis stellen und wertvolle Erfahrungen auf internationalem Niveau sammeln.
Köln: U14 Girls Ost und U14 Boys Ost mit starken Turnierleistungen
Die U14 Girls Ost und die U14 Boys Ost reisten zum traditionellen Pfingstturnier von Schwarz-Weiss Köln nach Deutschland. Beide Regionalauswahlen waren bereits in den vergangenen Jahren an diesem renommierten Turnier vertreten und kannten die besonderen Rahmenbedingungen sowie das hohe Niveau der Konkurrenz.
Diese Erfahrung machte sich über das gesamte Wochenende hinweg bemerkbar. Beide Teams präsentierten sich von Beginn an fokussiert, traten selbstbewusst auf und konnten die Inhalte aus den bisherigen Trainings und Wettkämpfen erfolgreich auf dem Platz umsetzen. Gegen die deutschen Vereinsmannschaften zeigten die Spielerinnen und Spieler attraktive Leistungen und entwickelten sich im Verlauf des Turniers kontinuierlich weiter. Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für die U14 Girls Ost. Mit einer Reihe überzeugender Auftritte kämpften sie sich bis ins Finale vor und unterstrichen damit eindrücklich ihre Entwicklung während der Saison. Auch wenn das Endspiel nicht gewonnen werden konnte, darf der zweite Platz als hervorragendes Ergebnis gewertet werden.
Die U14 Boys Ost bestätigten ebenfalls ihre starke Form und erreichten nach mehreren überzeugenden Leistungen einen ausgezeichneten vierten Rang.
Damit platzierten sie sich in einem starken Teilnehmerfeld in den Spitzenrängen und konnten die Saison mit einem weiteren Erfolgserlebnis abschliessen.
Frankfurt: Boys Central sammeln wertvolle Turniererfahrung
Die U14 Boys Central waren über Pfingsten beim Turnier des SC80 Frankfurt zu Gast. In einem starken Teilnehmerfeld traf die Mannschaft auf zahlreiche deutsche Teams. Während die U14 Regio Central bereits über Erfahrungen aus früheren Teilnahmen in Frankfurt verfügte, standen viele der Spieler erstmals mit einer Auswahlmannschaft an einem internationalen Turnier im Einsatz. In insgesamt sieben Begegnungen erspielte sich die Mannschaft eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Die Resultate spiegeln die Wettbewerbsfähigkeit des Teams wider, erzählen jedoch nur einen Teil der Geschichte. Über das gesamte Wochenende hinweg wurden die Spieler nicht nur auf dem Platz gefordert, sondern lernten auch die Herausforderungen eines mehrtägigen Turniers kennen. Mehrere Spiele innerhalb kurzer Zeit, unterschiedliche Gegner sowie die körperliche und mentale Belastung verlangten dem Team einiges ab. Gerade darin lag ein besonderer Mehrwert dieses Wochenendes. Die Spieler konnten erfahren, dass sich die eigene Leistung über die Dauer eines Turniers nicht immer konstant auf höchstem Niveau halten lässt und dass erfolgreiche Teams lernen müssen, mit solchen Schwankungen umzugehen. Die Mannschaft zeigte immer wieder Charakter, kämpfte sich nach schwierigen Phasen zurück und sammelte wichtige Erkenntnisse für die kommenden Jahre. Damit war das Turnier in Frankfurt weit mehr als eine Ansammlung von Resultaten. Es bot den Spielern wertvolle Erfahrungen, die sie in ihrer weiteren Entwicklung begleiten werden und die einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu höheren Anforderungen im Nachwuchshockey darstellen.
Paris: Lehrreiche Erfahrungen für die West-Auswahlen
Die U14 Boys West und die U14 Girls West nahmen am Challenge Verrier Tournament in Paris teil und trafen dort auf Teams aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. Für die U14 Girls West standen die Resultate zwar nicht im Vordergrund, dennoch zeigte sich die Mannschaft über das gesamte Turnier hinweg äusserst konkurrenzfähig. Sieben der acht Partien gingen lediglich mit einem Tor Unterschied verloren. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung dieser Regionalauswahl in den vergangenen Monaten: Nachdem die Region in den letzten Jahren noch über eine vergleichsweise kleine Anzahl Spielerinnen verfügte, konnte in dieser Saison eine deutlich breitere Basis aufgebaut werden. Dadurch wurden regelmässige Trainings, Spiele und die Teilnahme an internationalen Turnieren erst möglich. Die positiven Effekte dieser Entwicklung sind bereits sichtbar. Die Spielerinnen präsentierten sich als geschlossene Einheit, hielten gegen starke internationale Konkurrenz hervorragend mit und konnten wertvolle Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln. Das abschliessende 0:0 gegen Aura, das erst im Shootout entschieden wurde, unterstrich eindrücklich die Fortschritte des Teams und macht Mut für die weitere Entwicklung des Mädchenhockeys in der Westschweiz. Auch für die U14 Boys West war das Turnier eine wertvolle Standortbestimmung. Die Resultate fielen zwar nicht so erfolgreich aus wie bei der letztjährigen Teilnahme in Paris, dennoch geben sie nur bedingt Auskunft über die gezeigten Leistungen. Gegen mehrere renommierte Clubs aus den europäischen Hockey- Hochburgen hielt die Mannschaft über weite Strecken gut mit und zeigte, dass der Abstand zur internationalen Konkurrenz kleiner ist, als es die Resultate auf den ersten Blick vermuten lassen. Besonders einzelne Schlüsselspieler übernahmen immer wieder Verantwortung und setzten wichtige Akzente im Spiel. Das Turnier machte deutlich, dass die Mannschaft über viel Potenzial verfügt und wichtige Erfahrungen sammeln konnte, um in Zukunft den nächsten Entwicklungsschritt zu machen.
Saisonabschluss und Ausblick
Mit den Pfingstturnieren neigt sich die Saison 2025/26 für die U14- Regionalauswahlen ihrem Ende entgegen. Nach den Sichtungen im vergangenen Sommer, dem U14 Regio Cup und zahlreichen Trainings- und Wettkampftagen bildeten die internationalen Einsätze in Köln, Frankfurt und Paris einen gelungenen Abschluss einer intensiven und lehrreichen Saison. Für viele Spielerinnen und Spieler markiert dieser Sommer zugleich den nächsten Entwicklungsschritt. Die älteren Jahrgänge wechseln in die U16-Stufe und werden dort ihre nächsten Herausforderungen in Angriff nehmen. Die jüngeren Athletinnen und Athleten erhalten die Möglichkeit, ihre Entwicklung in den Regionalauswahlen fortzusetzen und in der kommenden Saison zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Genau diese Übergänge sind ein zentraler Bestandteil des Swiss Hockey Pathway: Junge Talente werden schrittweise an höhere Anforderungen herangeführt und erhalten auf jeder Stufe die Möglichkeit, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln.
Bereits am 20. und 21. Juni 2026 richtet sich der Blick wieder nach vorne. An verschiedenen Standorten in der Schweiz finden die Sichtungen für die U14- Regionalauswahlen der Saison 2026/27 statt. Für viele Nachwuchsspielerinnen und -spieler beginnt damit die Chance, Teil einer Regionalauswahl zu werden und erste Erfahrungen auf überregionaler Ebene zu sammeln. Ein grosser Dank gilt den Trainer- und Staffteams sowie den Gastgebervereinen in Köln, Frankfurt und Paris für ihren Einsatz und die hervorragenden Rahmenbedingungen. Ebenso bedanken wir uns bei allen Spielerinnen und Spielern für ihren Einsatz, ihren Teamgeist und die positive Repräsentation von Swiss Hockey auf und neben dem Platz. Wir wünschen den älteren Jahrgängen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg und freuen uns darauf, bei den kommenden Sichtungen die nächste Generation von Nachwuchstalenten kennenzulernen.