Swiss Hockey Alumni Netzwerk

Ein Interview mit Stephan Bircher, Vorstandsmitglied Leistungssport und Treiber des Swiss Hockey Alumni Netzwerk.

Swiss Hockey: Stephan, warum brauchen wir ein Swiss Hockey Alumni Netzwerk?

Stephan Bircher: Vorerst ist wichtig zu wissen, dass die Idee eines Netzwerks von ehemaligen Nationalmannschaftsspieler/innen bereits vor Jahren von Paul Schneider ins Leben gerufen wurde. Das Alumni Netzwerk zählt momentan 65 ehemalige Nationalspieler/innen, ist in den vergangenen Jahren aber etwas eingeschlafen und es ist unser Ziel es nun wieder zu beleben um zu verhindern, dass der Kontakt zu ehemaligen Spieler/innen nach ihrer aktiven Karriere komplett abbricht und damit wertvolle Erfahrungen und Beziehungen verloren gehen.

Swiss Hockey: Das hört sich gut an. Und warum sollten sich ehemalige Spieler/innen überlegen, der Community beizutreten? Was hat man davon?

Stephan Bircher: Ehemalige Spieler/innen profitieren davon, indem sie ihr persönliches Netzwerk pflegen und erweitern können, sowohl privat als auch beruflich. Gleichzeitig bleiben sie emotional mit dem Sport verbunden, erhalten Zugang zu Events und Möglichkeiten zur Mitgestaltung und können ihre Erfahrungen sinnvoll weitergeben, etwa als Mentor/innen oder in anderen Rollen. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos, man hat also nichts zu verlieren.

Swiss Hockey: Und inwiefern kann das Swiss Hockey Alumni Netzwerk dem Verband nützen?

Stephan Bircher: Für den Verband bietet das Alumni Netzwerk einen strategischen Mehrwert, da er auf ein breites Spektrum an Erfahrung und Expertise zurückgreifen kann. Ehemalige Spieler/innen können als Botschafter, Mentor/innen oder Fachpersonen eingebunden werden, was die Entwicklung des Sports unterstützt und gleichzeitig die Bindung an den Verband stärkt.

Swiss Hockey: Wie kann das zur Weiterentwicklung der Sportart in der Schweiz beitragen?

Stephan Bircher: Das Netzwerk trägt zur Weiterentwicklung bei, indem es Wissenstransfer zwischen Generationen ermöglicht, junge Talente durch Mentoring unterstützt und neue Impulse in den Sport bringt. Dadurch entsteht ein stärker vernetztes Ökosystem, das Innovation fördert und die Qualität sowie Attraktivität des Sports langfristig steigern sollte.

Swiss Hockey: Und für die Clubs / Vereine? Bringt es denen auch etwas? Welchen Nutzen siehst du hier?

Stephan Bircher: Ich kann mir schon vorstellen, dass auch Clubs und Vereine profitieren, da sie Zugang zu engagierten ehemaligen Spieler/innen erhalten, die sich als Trainer/innen, Unterstützer/innen oder Netzwerker einbringen können. Zudem können Alumni wertvolle Kontakte in Wirtschaft und Gesellschaft mitbringen, was neue Chancen für Partnerschaften und Sponsoring eröffnet und gleichzeitig die Vereinsidentität stärkt.